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Wundpfleger

Weit über zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Wunden, die regelmäßig von Wundpflegern bzw. von sog. Wundmanagern versorgt werden müssen.

 

Die Aufgabe dieser Fachleute ist die Beurteilung, das Reinigen und Versorgen von Wunden. Ein Wundpfleger ist im Zusammenwirken mit dem Arzt der Spezialist für die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

 

Um das Beste bei einer Wundheilung zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten, Wundpflegern und dem Patienten erforderlich. Dabei wird gemeinsam ein individuelles, auf den Patienten abgestimmtes Therapiekonzept entwickelt. Die Einhaltung der im Konzept entwickelten Therapieziele wird vom Wundpfleger durch regelmäßige Kontrollen, Dokumentation und Überprüfung des Heilungsprozesses auf Therapiefortschritte überwacht.

 

Der Wundpfleger hat dabei eine ganzheitliche Sicht, d.h. die Lebensumstände und das Lebensumfeld eines Patienten haben genauso eine Bedeutung wie die Ernährungsgewohnheiten; denn ein gesunder Lebensstil hat positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess.

 

Fachliche Qualifikation ist Voraussetzung für diese verantwortungsvolle Tätigkeit

Ein Wundmanager hat i.d.R. eine 5-jährige Berufserfahrung als staatlich anerkannter Pfleger/Pflegerin und eine darauf aufbauende, umfangreiche Weiterbildung zum Wundmanager. Neben der fachlichen Qualifikation spielen persönliche Fähigkeiten wie Ausgeglichenheit und Geduld, Einfühlungs- und Urteilsvermögen, Verschwiegenheit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortungsbereitschaft eine wichtige Rolle.

 

Weitere Informationen

Sehr ausführliche Informationen zum Thema Wundheilung und zu verschiedenen Behandlungsmethoden können Sie hier downloaden. (LIGAMED Kompendium)

Informationen zum Thema Kochen & Ernährung finden sie unter dem Menüpunkt „Dialog“ bzw. dem Menüunterpunkt „Freude am Leben