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D-Dimere

D-Dimere sind eigentlich das „Überbleibsel“ einer Wundheilung.
Beispiel: Man hat sich in den Finger geschnitten, es blutet und die Selbstheilungskräfte des Körpers „kitten“ das Schnittchen. Dieser „Kitt“ besteht aus Fibrin, einem Eiweiß (Protein) der aus kleinen Fäden im Zusammenwirken mit einem Enzym ein Netz (Blutgerinnsel) bildet, das die Wunde verschließt. Ist die Wunde abgeheilt, dann muss dieses Blutgerinnsel vom Körper abgebaut werden.
Die Menge dieser Fibrinfäden ist im Blut messbar.

Nun muss man wissen, dass sich solche Blutgerinnsel auch ohne eine Verwundung bilden können. Man spricht dann von der Bildung von Thromben. Sobald der Körper die Existenz von Thromben erkennt, beginnt er diesen Thrombus aufzulösen und bildet eine große Menge von D-Dimeren.
Werden diese D-Dimere in zu großen Mengen bei einer Blutuntersuchung festgestellt, wird der Arzt den Patienten genauer untersuchen, um nach Möglichkeit venöse und arterielle Thrombosen, Lungenembolien oder Entzündungen der Venen auszuschließen. Das ist notwendig, weil eine hoher D-Dimeren Wert alleine noch nichts über die Ursache aussagt.

Kritische ist es, wenn sich Blutgerinnsel selbständig, also krankhaft, bilden. Es kann dann zum Verschluss von Blutgefäßen (Throbosen) kommen oder zu Embolien.

Thrombosen stellen den Verschluss eine Gefäßes (Vene oder Arterie) dar, eine Embolie ist der Verschluss eines Gefäßes durch die Einschwemmung von Material aus einem Blutgerinnsel.

Auch hier wird klar: Der Rat des Arztes ist unerlässlich.

Referenz -Werte

Frau

Mann

Üblicher D-Dimer-Wert im Blutplasma bei Erwachsenen

500 ng/ml*

(1 Nanogramm / Milliliter)

500 ng/ml