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Der Arztberuf

Um Arzt zu werden ist ein - wohl sehr anspruchsvolles - akademisches Studium erforderlich, bei dem wissenschaftliche Grundlagen und berufspraktischen Elemente gelehrt werden. Im ersten Studienabschnitt studiert der angehende Mediziner 12 Semester (6 Jahre) und 3 Monate. Der 2. Studienabschnitt beinhaltet, das „Praktische Jahr“, bei dem man ganztägig in der Inneren Medizin, der Chirurgie und einem selbst gewählten Fach arbeitet.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium darf ein Antrag zur Approbation gestellt werden. Die  Approbation  ist Voraussetzung um in Deutschland als Arzt arbeiten zu dürfen.

1022aA28-Arzt-symphatischUm eine eigene Praxis als sog. Vertragsarzt betreiben zu dürfen ist ein Facharzttitel notwendig. Eine Weiterbildung zum Facharzt dauert mehrere Jahre und die Dauer hängt vom jeweiligen Fachgebiet ab. Niedergelassene Ärzte haben meistens mehrere Facharztbezeichnungen, die aber miteinander korrelieren müssen. Ein Beispiel: Ein Hautarzt kann als fachgerechte Weiterbildung ein „Allergologe“ sein, aber nicht ein (fachfremder) Handchirurg.

Die Doktorarbeit (Promotionsarbeit) wird von angehenden Medizinern meist schon während des Studiums begonnen. Zur Promotion selbst wird der Mediziner erst dann zugelassen, wenn er die 2. Ärztliche Prüfung mit Erfolg abgeschlossen hat.


Der Titel „Dr. med.“ gestattet dem Mediziner noch nicht als Arzt zu arbeiten. Dazu muss von der zuständigen Ärztekammer erst  die Approbation erteilt werden. 

Sie sehen, der Beruf des Arztes fordert viel Engagement um das Ziel zu erreichen. 

Und das ist gut so. 

Verantwortung für das gesundheitliche Wohl von Menschen zu übernehmen setzt gefestigte Persönlichkeit, enormes Wissen und Berufsethik voraus.